Minecraft in der Corona Zeit

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Minecraft in der Corona Zeit

Das Spiel verzeichnet Rekordergebnisse während der Corona Krise, mischt sich allerdings auch politisch in das Geschehen ein, was vielen Fans nicht wirklich gefiel. So gab es bei der Map Minecraft Pandemic Simulator eine Möglichkeit, mit Blockdown das richtige Verhalten beim „social distancing“ zu üben. Dafür wurde eine virtuelle Pandemie erstellt. Das ging vielen Fans aber deutlich zu weit. Die meisten sind seit Wochen von dem Corona-Irrsinn genervt und wollen dieses nicht auch noch im Spiel thematisiert haben.

 

Nachdem das Leben in vielen Ländern deutlich eingeschränkt wurde, die Rechte der Bürger eingefroren wurden, war es kein Wunder, das viele ihrem Minecraft Hobby frönten. In dem Lockdown nahmen weltweit die Spieler deutlich zu und auch die Spielzeiten wurden immer länger.

Minecraft wollte Spieler auf Pandemie vorbereiten

Doch das ging deutlich nach hinten los. Damit sich die Spieler auf die harte Realität der unterschiedlichen Maßnahmen vorbereiten konnten, hatten die Entwickler zusammen mit dem Digitalunternehmen AKQA eine Map veröffentlicht. Der Pandemic Simulator mit dem Namen Blockdown sollte auf die bevorstehenden Maßnahmen vorbereiten. Einige Fans reagierten sauer. Sie wollten nicht im Spiel den Irrsinn von Corona erleben. Sie spielten ja gerade, um abzuschalten. Viele regt das Thema mittlerweile so sehr auf, das teilweise sogar Wut entstand. Andere fühlten sich wie kleine Kinder, denn der Simulator sollte spielerisch zeigen, wie Menschen das Einhalten von Abstand lernen konnten. Das Niveau war dabei wohl vor allem für 4-jährige.

Zwar stand die Map kostenlos zur Verfügung, das tröstete aber auch nicht über den Misserfolg hinweg. Die Menschen wollen in Krisen abschalten und nicht auch noch privat mit den Maßnahmen belästigt werden. Genutzt werden konnte die Map nur bei der Java-Version.

Blockdown nicht sehr beliebt

In der Minecraft Welt von Blockdown konnten die Spieler entweder in die Rolle des Überwachers eintauchen, dieser sorgte dafür, dass sich alle an die entsprechenden Regeln hielten oder in die Rolle eines Krankenpflegers, der den infizierten Dorfbewohnern helfen sollte.

Im Kontrollzentrum konnten dazu unterschiedliche Variablen eingestellt werden. So war es zum Beispiel möglich, Zombies zu spawnen, um zu beobachten, wie sich die Infektion ausbreiten konnte.

Natürlich starben die infizierten Dorfbewohner nicht, sondern konnten in dem Krankenhaus nach und nach geheilt werden. Da aber nur eine geringe Anzahl von Betten verfügbar war, musste der Spiele die Infizierten managen, um alle retten zu können.

Map wurde schlecht beurteilt

Selbst Spielautomaten vergleichen, war aufregender, als diese Map. Einige kritisierten die Entwicklung stark. Es reichte vielen. Das Thema musste nun nicht auch noch im Spiel auftauchen. Dass es dabei nicht nur um einen Lerneffekt ging, sondern auch um die richtige Strategie, die Spieler anwenden mussten, verblasste aber bei all den Kommentaren.

Hinweis: Spiel mit Verantwortung. Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Mehr Infos unter: www.spielen-mit-verantwortung.de