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Minecraft Resource Packs

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Quasaro

Erstellt von: Quasaro | Versionen: 1.7 | Auflösungen: 64x64



Du hast Spaß an Minecraft, würdest dem Spiel aber gerne hier und da eine eigene und neue Persönlichkeit verpassen? Dafür sind die sogenannten Resource Packs genau das Richtige. Anders als Mods, die direkt auf den Programmcode des Spiels zugreifen, kann man mit ihnen die Optik und Akustik des Spiels anpassen, das heißt Texturen oder Sounds ändern. Die Resource Packs sind seit der Vollversion 1.6.1 erhältlich. Vor und nach der Version 1.5 konnten nur die Texturen des Spiels verändert werden. Deshalb gab es zuvor die Minecraft Texture Packs. Im folgenden Text findest Du alle wichtigen Infos rund um das Thema Resource- und Texture Pack, zu den Vorteilen im Spiel und zu den technischen Basics.

Was ist ein Minecraft Texture Pack?

Ein Resource Pack besteht aus verschiedenen Dateien, die beim Start von Minecraft für Oberflächen- und Soundinformationen in das Spiel eingespeist werden. So erhält das Spiel sofort neue Texturen – daher der ehemalige Name Minecraft Texture Pack – und Geräusche bzw. Musik. Dabei können auch kleinste Eigenschaften des Spiels, wie zum Beispiel die Optik der Bruchsteine, einzeln verändert werden. Wenn das Resource Pack nur wenige Sound- und Texturendateien enthält, werden die übrigen, für das Spiel benötigten aus den Default Resources geladen. Sie wurden vom Spieleentwickler Mojang AB für das Original-Minecraft festgelegt. Ressourcenpakete sind für fast jede Minecraft Version verfügbar, garantiert sind meistens Versionen für Minecraft 1.5, 1.6, 1.7 sowie 1.8. Die meisten Spieler benutzen für jede Minecraft Bauidee (also für jeden Server/jede Welt) ein anderes Ressourcenpaket.

Was kann ich mit einem Resource Pack alles verändern?

Mit den Minecraft Resource Packs sind der Fantasie und dem individuellen Spielspaß keine Grenzen gesetzt: Mit ihnen kannst Du fast allen Gegenständen und Lebewesen im Spiel neue Farben und Oberflächenstrukturen geben, von der Sonne über alle Monster und Tiere bis hin zum Gras. Die gleiche Freiheit bieten die Resource Packs beim Sound, denn nicht nur die Umweltgeräusche wie das Muhen der Kühe, das Knacken der Truhen und die Ess- und Trink-Geräusche, sondern auch die Wettersounds oder die Hintergrundmusik können angepasst werden. Als weiteren wichtigen Vorteil bieten Resource Packs und Texture Packs in Minecraft die vollständige Übersetzung aller Texte in die jeweils gewünschte Sprache. So kannst Du Dir alle Gegenstandsnamen und Meldungen auch auf Deutsch anzeigen lassen.
Der Unterschied zu den Minecraft Mods (Modifications, deutsch: Modifikationen) besteht darin, dass Resource Packs nicht die Spielmechanik und den Inhalt ändern können. Wer also die Möglichkeiten zur Interaktion mit der Spielwelt ausweiten und neue Elemente wie Monster oder Blöcke zum Spiel hinzufügen möchte, sollte sich eine entsprechende Mod installieren.

Aufbau eines Resource Pack / Texture-Pack

Der richtige Aufbau des Resource Packs, bzw. des älteren Texture Pack ist wichtig, damit es vom Spiel als passende Komponente erkannt und geladen wird. Verpackt in einen Ordner – optional komprimiert als .zip – besteht es unter anderem aus einer Datei mit der Bezeichnung pack.mcmeta. Zusätzlich findet sich dort eine weitere Ordnerstruktur mit dem Namen assets/minecraft, die schließlich in weiteren Unterordnern die konkreten Resource-Dateien enthält. Dazu gehören beispielsweise Sprachdateien mit dem Dateityp .lang (language file) im Ordner „lang“, Sounddateien im Ordner „sounds“ vom Dateityp .ogg (Ogg Vorbis Compressed Audio File) und Texturdateien im Ordner „textures“ mit Dateien vom Typ .png (portable network graphics). Außerdem gibt es die sogenannten Shader, die nicht einzelne Spieldetails modifizieren, sondern das komplette Bild verändern und ihm zum Beispiel eine schwarz-weiße Optik geben können. Auch Modifikationen wie die Oberflächenkrümmung für den Fischaugeneffekt sind mit Shadern möglich. Hier gibt es verschiedene Dateitypen: Vertexshader sind vom Typ .vsh, Fragmentshader vom Typ .fsh und Effektdateien vom Typ .json. In der Resource Pack Ordnerstruktur sind sie unter assets/minecraft/shaders zu finden.

Client und Server Resource Packs

Bei den Minecraft Resource Packs unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten: Während das Client Resource Pack vom Spieler selbst installiert werden, stellt der Server die Server Resource-Packs sozusagen automatisch zu Verfügung und installiert sie, wenn der Spieler zugestimmt hat. Wer sich im Internet ein Resource Pack herunterlädt, erhält es meistens als .zip-Datei. Diese kannst Du im Spielmenü unter Optionen in den Bereich Resource Packs bzw. Ressourcenpakete verschieben und auswählen. Im nächsten Schritt kann das Pack direkt geladen werden. Praktisches Feature: Als Minecraft-Spieler kann man seine Ressourcen-Auswahl jederzeit auch während des Spiels ändern, neue Resource Packs hinzufügen oder entfernen. Mit den Welt Resource Packs gibt es noch eine weitere Form: Meist als Adventure Maps angelegt, enthalten sie eigene Packs, die nicht eigens ausgewählt und beim Laden der Welt automatisch abgerufen werden. Um ein heruntergeladenes Welt Minecraft Texture Pack abzulegen, musst Du es lediglich im Ordner .minecraft/saves speichern.